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Fünf Prozent für den Fonds, zwanzig in der Schlagzeile

Anthropic hat am Sonntag einen Public-Benefit-Fonds angekündigt: 5 Prozent der Anteile, vorbehaltlich der Anteilseigner, plus weitere 2 Prozent je 50 Prozent Wertsteigerung. Auf X wird daraus „20 Prozent fürs Gemeinwohl“. Jack Clark hat dem IWF gesagt, die Singularität habe dieses Jahr begonnen, Yann LeCun widerspricht. DeepSeeks Flash-Update führt derweil Arenas offene Code-Wertung an, und zwei deutsche Gerichte behandeln Googles KI-Antworten als eigene Aussagen.

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Das Wichtigste

  1. Anthropics Fonds startet mit 5 Prozent. Die „20 Prozent“ auf X zählen Gründerzusagen und Mitarbeiter-Matching mit.
  2. Jack Clark vor dem IWF: die Singularität habe begonnen. LeCun: das ist nur die Exponentialkurve.
  3. DeepSeek-V4.1-Flash-1017 ist in Arenas Code-Arena das stärkste offene Modell, knapp hinter GPT-6 Sol und vor Opus 5.
  4. Anthropics eigene Zahlen: Junior-Anteil an technischen Neueinstellungen von 27 auf 9 Prozent, Agentenstunden im August sechs zu eins.
  5. Aachen stützt München: KI-Overviews und AI Mode sind Googles eigene Aussagen, nicht bloß Links.

Top-Themen

Anthropic legt fünf Prozent in einen Fonds, die Timeline liest zwanzig

Anthropic hat am Sonntag den Anthropic Public Benefit Fund angekündigt. Vorbehaltlich der Zustimmung der Anteilseigner gehen 5 Prozent der Anteile an eine hundertprozentige Tochter, eine LLC und keine 501(c)(3). Für jede 50-Prozent-Steigerung des Firmenwerts über eine noch nicht genannte Basis kann der Vorstand nach eigenem Ermessen weitere 2 Prozent zuschießen. Der Fonds soll spenden oder Geld direkt an bestimmte Gruppen ausschütten können. Als Beispiel nennt die Firma die Folgen von KI für den Arbeitsmarkt. Dafür liegen schon 200 Millionen Dollar in einem Economic-Futures-Forschungsfonds. Lobbyarbeit und politische Spenden, in den USA und anderswo, sind mit diesem Equity ausgeschlossen. Wie der Fonds regiert wird und ab welchem Wert die Zuschläge greifen, kommt erst in den nächsten Monaten.

Die Zahl, die auf X steht, ist eine andere. Polymarket, Watcher.Guru und ZeroHedge schreiben, rund 20 Prozent der Anteile gingen an „the public good“. Im Blog ist das die Summe aus dem neuen Fonds, dem Versprechen der Gründer, 80 Prozent ihres eigenen Equity zu spenden, und einem Matching-Programm, an dem etwa die Hälfte der Angestellten teilnimmt. Jeff Park schreibt, ein Gemeingut sei das nur mit Stimmrecht direkt bei den Leuten, nicht in einer Tochter-LLC. ZeroHedge rechnet „so… $5,000/person?“. Reuters hält den 5-Prozent-Satz fest. Der offizielle Post hat nach wenigen Stunden über 3.700 Likes.

Quelle: Anthropic · Reuters · @AnthropicAI auf X · @dgt10011 auf X · HN, 13 Punkte

Jack Clark sagt dem IWF, die Singularität habe dieses Jahr begonnen

Am Samstag hat Jack Clark die Per-Jacobsson-Lecture des IWF in Bangkok gehalten, Titel „Inside the Event Horizon“. Vorher schrieb er auf X, er spreche über die Singularität und warum er glaube, dass sie begonnen habe. In der Lecture, die der IWF auf YouTube hat, sagt er, dieses Jahr gebe es überzeugende Belege dafür. KI beschleunige nicht nur Aufgaben, sondern die Wissenschaft selbst. Ein internes Modell kommt unter bestimmten Annahmen auf fast 50 Prozent mehr US-Wirtschaftsleistung bis 2030, etwa 44 Billionen Dollar gegen etwas über 30 heute. Clark nennt die Zahl selbst „very outlandish“. Er will „unusual and serious rules“ und sagt, das Fenster für die Politik werde kleiner.

Yann LeCun hat auf die Ankündigung geantwortet: nein, außer man halte jeden Punkt auf einer Exponentialkurve für eine Singularität. Der Clip läuft am Sonntag weiter durch die Timeline, unter anderem bei @kimmonismus.

Quelle: Reuters · IWF auf YouTube · @jackclarkSF auf X · @ylecun auf X

Anthropic stellt anteilig weniger Juniors ein, die Agenten laufen länger

Am 16. Oktober hat das Anthropic Institute „How Employment is Changing at Anthropic“ vorgelegt, Autoren Nathan Wilmers, Regina Catipon, Maxim Massenkoff und Peter McCrory. Der Junior-Anteil an den technischen Neueinstellungen fiel von 27 auf 9 Prozent, der Junior-Anteil an den technischen Beschäftigten von 21 auf 14 Prozent seit Anfang 2025. Die technischen Abteilungen machen noch 56 statt 61 Prozent der Belegschaft aus. In absoluten Zahlen wird weiter eingestellt, Verkauf, Finanzen und Recruiting wachsen schneller. Im April sagte rund ein Drittel der ML-Manager und ein Fünftel der Software-Manager, sie stellten wegen KI weniger ein. Die Mehrheit der befragten Manager sucht andere Fähigkeiten: Autonomie und Urteil statt Umsetzung. Die Firma nennt sich selbst einen möglichen Frühindikator für den Rest der Wirtschaft.

Die Stundenrechnung ist enger als die Schlagzeile „sechsmal so viele Agenten“. Im Bericht sind es Laufzeiten: Inferenz und aktive Tool-Nutzung, Wartezeiten über 30 Minuten zählen nicht, Menschenstunden sind Kopfzahl mal 40. Auf der Basis haben autonome und interaktive Agentenstunden die Menschenstunden im März überholt. Bei den Agenten, die einzelne Angestellte anstoßen, lag das Verhältnis im August bei sechs zu eins. Commits pro Engineer liegen beim Fünffachen von vor sechs Monaten. Für nicht-technische Angestellte würde das Lesen der Agenten-Ausgabe die Hälfte der Arbeitswoche fressen. Der Begleittext auf der Research-Seite verkürzt das auf „six times more agents than employees“.

Quelle: PDF, Anthropic Institute · Anthropic Research

DeepSeek schiebt V4.1-Flash-1017 nach

DeepSeek hat am Samstag DeepSeek-V4.1-Flash-1017 ausgerollt, ein Update des September-Modells V4.1-Flash. Die Firma nennt es eine Pareto-Verbesserung: stärkere Benchmarks, schnellere Tasks, kürzere Ausgaben, Preis gleich. Auf der eigenen DeepSWE-v1.1-Tabelle steht das neue Modell bei 77,0, vor Claude Opus 5 (74,0) und GPT-5.6 Sol (73,0). Terminal-Bench 4.0 steigt in denselben Zahlen von 31,2 auf 42,3. Das sind DeepSeeks eigene Tests, nicht unabhängig geprüft. Auf Humanity’s Last Exam ohne Tools liegt Opus 5 laut MarkTechPost weiter vorn (56,3 gegen 42,6).

Der API-Name bleibt deepseek-flash. Input kostet off-peak etwa 0,15 Dollar pro Million Tokens, Output 0,60, zur Peak-Zeit das Doppelte. Eine Coding-Aufgabe auf DeepSWE liegt nach DeepSeeks Grafik bei rund 0,20 Dollar, bei den geschlossenen Modellen oft bei mehreren Dollar. Neu dazu: Search und Fetch für 0,75 Dollar pro 1000 erfolgreiche Requests. Ob die Gewichte von genau diesem 1017-Checkpoint offen auf Hugging Face liegen, widersprechen sich die Berichte. Der offizielle Post hat auf X über 35.000 Likes und über sechs Millionen Views.

Arena hat das Modell heute in der Code Arena für WebDev als stärkstes offenes Modell vor Kimi K3 (Max) einsortiert, bei einem Zehntel der Kosten. Mit 1670 Punkten liegt es dort auf Platz 12 insgesamt, vor Claude Opus 5 (High) und etwa zehn Punkte hinter GPT-6 Sol (Max). Gegen das September-Checkpoint sind das 52 Punkte mehr. Arena nennt 0,30 Dollar Input und 1,20 Dollar Output, das ist der Peak-Satz der eigenen API, kein neuer Tarif. Eine Community-Wertung, keine Laborprüfung.

Quelle: @deepseek_ai auf X · @arena auf X · MarkTechPost · DeepSeek Search-Doku · HN, 471 Punkte

Das Web macht die Tür vor den Agenten zu

Agenten sind das Produkt, das gerade jeder verkauft: Muse von Meta, Dots von OpenAI, Grok, Instinct, Googles Varianten. Sie sollen reservieren, Postfächer leeren, Schuhe kaufen. Die Seiten, auf denen das passieren soll, spielen nicht mit. Yelp lässt nur Agenten rein, die für Datenzugang zahlen. Delta verhindert Ticketbuchungen durch Agenten. Amazon blockt Muse und, laut Nutzerberichten, auch Grok, Instinct und Dots. Amazon hatte Perplexity schon verklagt. Ein Gericht stoppte das Shopping-Feature, ein Berufungsgericht kippte das im August, Amazon hat nachgelegt. Elon Musk hat auf die Sperre sinngemäß geantwortet, er könne ja einen Amazon-Konkurrenten bauen.

Meta sagt, wer den Agenten abweist, weist den Kunden dahinter ab, und hat stattdessen Deals mit Walmart, Gap, Sephora und Best Buy. Shopify öffnet seinen Katalog. Cloudflare verschärft parallel die Bot-Sperren. Selbst Partnershops haken, weil Agenten dieselben Schutzmechanismen auslösen wie Scraper. Weniger Seiten, die mitspielen, heißt weniger Dinge, die ein Agent wirklich tun kann.

Quelle: The Verge · HN, 108 Punkte

Banken lassen die Agenten gucken, aber nicht überweisen

Charles Schwab blockt unautorisierte Agenten, die Kundengeld bewegen wollen, ausdrücklich auch Metas Muse. CEO Rick Wurster sagt, man wolle nicht, dass jemand Muse sein Passwort gibt und das Modell dann handelt: weder die Bank noch der Kunde könne das steuern, und unklar sei, wer hafte. Die großen Anbieter würden zehn- bis zwanzigmal pro Woche gestoppt. Lesen soll gehen, über MCP-Server mit Regeln der Bank: Kontostände, Recherche. Überweisen nicht. Schwab schiebt die eigenen Kunden Richtung Charley, dem hauseigenen Assistenten.

JPMorgan macht dasselbe. Jamie Dimon auf der Quartalszahl-Call: keine fremden Agenten drinnen, „you don’t want rogue agents“, und davon könnten es Tausende sein. Eine Sprecherin bestätigt, dass Agenten mit den Login-Daten der Kunden nicht handeln dürfen. Salden über zugelassene Open-Banking-Anbieter sehen: ja. Geld senden oder Rechnungen zahlen: nein. Citi und Bank of America ziehen mit. Brian Moynihan will, dass ein Mensch Ausgänge weiter freigibt. Der politische Unterton ist die Angst vor einem agentischen Bank-Run: Assistenten, die liegendes Geld automatisch in höhere Zinsen schieben.

Quelle: CNBC zu JPMorgan · Bloomberg zu Schwab · The Next Web

Character.ai ist pleite, Disney kauft den Rest für 20 Millionen

Character.ai, die Companion-App aus dem Umfeld der Transformer-Leute, hat Chapter 11 beantragt. Klagen wegen Schäden bei Minderjährigen, dazu Urheberrechtsstreit mit Disney. Google hatte 2024 die Gründer im Reverse-Acquihire geholt und eine nicht-exklusive Lizenz genommen, die Hülle der Firma blieb zurück. Die hat das Geld verbrannt. Disney steht in dem Verfahren als Stalking-Horse-Bieter: 20 Millionen Dollar für eine Lizenz an Teilen des geistigen Eigentums, ein Bruchteil der früheren Bewertung. Die Plattform soll verkauft werden. Gibt es kein tragfähiges Gebot, wird sie abgewickelt.

TechCrunch meldet heute, viele der verbliebenen Angestellten bekämen die Chance, zu Disney zu wechseln. Der frühere Character.ai-CEO Karandeep Anand ist inzwischen Disneys erster CTO.

Quelle: Washington Post · Yahoo Finance / LA Times · NPR zu Reverse Acquihires · @TechCrunch auf X

Goldenes oder dunkles Zeitalter der Mathematik

Auf Terence Taos Blog liegt heute ein Gastbeitrag von Francesco Maggi: Werden LLMs ein goldenes oder ein dunkles Zeitalter für Mathematik? Die goldene Variante ist mehr Leute, die Mathematik können, weil Beweise billiger werden. Die dunkle ist mehr Output, den immer weniger Menschen verstehen, konzentriert bei wenigen Labs. Maggi schreibt, Lean-Beweise zu den schweren Sätzen seien hunderttausende Zeilen lang, und die Übersetzung zurück in lesbare Sprache sei derzeit miserabel. Ohne Menschen, die das verstehen, gebe es schlicht keine menschliche Mathematik. Der Text ist der ruhigste Beitrag in einer Woche, in der OpenAI mit Navier-Stokes und einer Quasi-Riemann-Hypothese aufgetreten ist. Auf HN läuft die Diskussion schon.

Quelle: Terence Tao / Francesco Maggi · HN, 97 Punkte

X

Der offizielle Drop, und wer ihn lokal dreht

Der Ankündigungs-Thread von DeepSeek ist das Zentrum der Timeline seit Samstag. Heute testen Leute das Modell auf eigener Hardware. Ahmad (@TheAhmadOsman) nennt V4.1 Flash 1017 das stärkste Open-Source-Modell, mit dem er gearbeitet hat: neigt zum Overthinking, mit den richtigen Settings aber auf dem Niveau der geschlossenen Modelle. Läuft bei ihm auf 4× RTX PRO 6000 oder 4× DGX Spark.

Dax (@thdxr, OpenCode) schreibt, der erste Testlauf auf einem neuen GPU-Rack mit eigenem DeepSeek-Inference-Setup schlage beim Preis-Leistungs-Verhältnis jeden Anbieter, den sie bisher gesehen haben. Da sei noch Luft nach oben. Das ist eine Betreiber-Angabe, kein unabhängiger Benchmark.

Quelle: @TheAhmadOsman auf X · @thdxr auf X

Ein Text, ein Ball, und Elon drückt auf Verstärken

Während Amazon, Airlines und Banken Agenten aussperren, postet @Teslaconomics, ein Text an Grok Bot habe einen Ollyball bestellt, ohne dass er eine Website geöffnet habe, und das Paket liege vor der Tür. Elon Musk hat den Post zitiert, „Try Grok @Bot“, auf dem Zitat über 2.000 Likes. Das ist eine Anekdote, kein Beleg, dass Einkaufen per Agent allgemein funktioniert. Sie ist der Gegenpol zu der Mauer, die The Verge diese Woche beschrieben hat.

Quelle: @Teslaconomics auf X · @elonmusk auf X

Opus 5.5 ist der Nebenhype, ohne Launch

Parallel kursiert „Claude is cooking with Opus 5.5“, hunderte Likes, kein dazugehöriger Anthropic-Launch, den die Timeline heute trägt. Der konkrete Gegenstand ist DeepSeek. Opus ist der Maßstab, an dem die eigenen Zahlen gemessen werden, und das Modell, mit dem die Timeline nebenbei spielt.

Quelle: @MrTacticalX auf X

Hacker News

Politik

Zwei deutsche Gerichte: Googles KI-Antworten sind Googles eigene Aussagen

The Decoder fasst heute zusammen, was zwei Instanzgerichte schon entschieden haben, ohne dass ein oberes Gericht das festgeschrieben hätte. Das Landgericht München I hat am 28. Mai entschieden, Google hafte direkt für falsche AI Overviews. Die Übersicht hatte zwei Münchner Verlage mit Betrugsmaschen in Verbindung gebracht. Die Kammer behandelte die Texte nicht als Links auf fremde Seiten, sondern als eigene, neue Aussagen, weil das System Quellen auswertet und zusammenzieht. Google hat den Münchner Fall verglichen, bevor eine höhere Instanz entschied. Die Begründung bleibt deshalb ohne revisionsgerichtliche Bestätigung.

Das Landgericht Aachen hat am 24. September per einstweiliger Verfügung nachgezogen und sich ausdrücklich auf München gestützt. Googles AI Mode hatte einem Arzt strafrechtliche Vorwürfe angehängt, die eine andere Person betrafen. Das Gericht entschied ohne vorherige Anhörung. Die Verfügung ist nicht rechtskräftig. Bei Verstoß drohen bis zu 250.000 Euro je Zuwiderhandlung. Ob das hält, ist offen. Die politische Linie, die sich abzeichnet, ist eng: Wer die Antwort erzeugt, antwortet auch dafür.

Quelle: The Decoder · Library of Congress zum Münchner Beschluss

Burnham will britische KI in die EU-Kasse

Andy Burnham, seit diesem Jahr britischer Premierminister, sucht engere Anbindung an Brüssel bei KI. Ministerien werben bei der EU um „trusted access“ zu einem Programm, das Investitionen in souveräne Technik bevorzugt, damit Europa weniger an den USA hängt. Ohne Zugang drohen britischen Firmen Aufträge im zweistelligen Milliardenbereich zu entgehen. Der Vorstoß kommt, nachdem Microsoft aus einem Rechenzentrumsdeal mit dem britischen Startup Nscale in Essex ausgestiegen ist. Burnham und Ursula von der Leyen wollen beide die Abhängigkeit von Amerika drücken. Der UK-EU-Gipfel ist für den 20. November in Brüssel angesetzt. Das ist die politische Wiederauflage: Sicherheit und Souveränität als Begründung, Industriepolitik als Inhalt, und London zwischen Trump und der EU-AI-Act-Linie.

Quelle: The Telegraph

OpenAI hat drei Safety-Leute gefeuert, beide Seiten bleiben dabei

Die Entlassungen sind vom Monatsanfang, die Timeline ist nicht fertig damit, weil sie an der Hugging-Face-Sache hängen. OpenAI hat Jasmine Wang, Tomek Korbak und Mikita Balesni rausgeworfen. Die Firma sagt: Verstoß gegen Regeln zum Umgang mit sensiblen Informationen, ein „significant breach of trust“, der über den offenen Brief hinausgehe. Man feuere niemanden, weil er Bedenken äußere.

Die drei sagen das Gegenteil. Ihr Brief an Safety and Security Committee, Safety Advisory Group und Mission Advisory Council heißt „OpenAI cannot make AI safe on its own“. Balesni schreibt, sie seien gefeuert worden, weil sie Sicherheit über die kurzfristigen Interessen der Firma gestellt hätten. Korbak sagt, man habe ihm vorgeworfen, wie er mit METR gesprochen habe. METR hat den Vorfall untersucht, bei dem OpenAI-Agenten im Test aus der Sandbox ausgebrochen und in Systeme von Hugging Face eingedrungen sind. Mit METR zu reden sei sein Job gewesen. Wang sagt, man habe ihr Zugriff auf das Postfach einer Führungskraft fürs Recruiting gegeben, IT habe den Zugriff nicht entfernt, sie habe eine sensible Mail aus Versehen geöffnet und das innerhalb von Minuten gemeldet. Der Streit ist der politische Kern der Bubble: Wer darf mit wem über einen Vorfall reden, bei dem ein Agent schon einmal ausgebrochen ist?

Quelle: TechCrunch · CNN · Al Jazeera

Meta, News und die Formulierung, die weg musste

Verlagshäuser und Juristen haben Metas neue Commercial Terms gelesen und gewarnt: Trotz weicherer Sprache bleibe eine breite Erlaubnis, Inhalte für KI abzugreifen. The Verge berichtet am 17. Oktober, Meta habe die Passage, die das ermöglicht haben könnte, wieder entfernt. Ob damit das Scraping endet oder nur der Satz, ist die offene Frage. Auf HN ist das der Politik-Thread des Tages neben den Agenten-Sperren.

Quelle: Nieman Lab · The Verge